Samstag, 21. März 2009

Format: Geldmaschine Web 2.0


Coverstory im aktuellen "Format": Geldmaschine Web 2.0: Facebook, Twitter, Xing & Co. Gelungene Story über Nutzung, Geschäftsmodelle und Werbung in Social Media, leider nur in der Format-Printausgabe nachlesbar. Der News-Verlag scheint "online" immer noch nicht verstanden zu haben...
Seminar-Tipp: Web 2.0 Seminar

Freitag, 20. März 2009

Ist Facebook eine Gefahr für Google?

Eine Analyse des RBC-Analysten Ross Sandler, breitgetreten im BusinessInsider sorgt gerade für Diskussionen: er meint, dass lt. ComScore-Daten derzeit bereits 19 Prozent des Gesamttraffics bei Google über Facebook generiert werden und schliesst daraus, dass das dramatische Wachstum von Facebook zu einer Gefahr für Google werden könnte, da Google zunehmend vom Facebook-Traffic abhängig wird.
Sandler scheint dabei einer Fehlinterpretation der ComScore-Daten aufzusitzen, denn diese zeigen, auf welcher Website ein User vor dem Besuch einer anderen Website war und nicht die Weiterleitung von Traffic (in Form von Clicks auf Links). Es liegt auf der Hand, dass Facebook-User auch Google verwenden und nach dem Besuch von Facebook auf Google suchen...

Lesenswert die Kommentare zum Artikel auf BusinessInsider:

"It's all about value ...
- Facebook helps you waste your time, when you have nothing to do
- Google helps you be more productive, when you lots to do"

"Facebook is email 2.0. Google is search. (...) Google wants all communication to move through google visa via android, and google's dark fibres. So they can control the entire TCP/IP stack. Once they have control of the stack, google has complete data mining capabilities. They can reverse engineer your 'social network' by your, and your friend's mobile IP on their network. They won't need fancy smancy profile pages."

Donnerstag, 12. März 2009

Behavioral Targeting by Google

Gestern wurde mit "Interest Based Advertising" (interessensbezogene Werbung) für das Google AdWords Content-Netzwerk und YouTube eine Beta-Version für die Schaltung interessenbasierter Anzeigen gelauncht: Behavioral Targeting by Google nun auch offiziell im gesamten Google-Werbenetwork. Bedenken von Datenschützern wird mit einem Opt-Out-System und der Möglichkeit der individuellen Anpassung der Ads an die Interessen des Users begegnet.
Mehr dazu unter: Google Interest Based Advertising sowie im Google-Blog: Making ads more interesting...

Donnerstag, 26. Februar 2009

Google auf Twitter

Google hat Twitter zwar noch nicht gekauft (die Spekulationen darüber brechen gerade los...), seit heute ist aber auch Google auf Twitter unterwegs und wird es innerhalb von 24h auf so ca. 24.000 Follower bringen...: s. @Google
Facebook hat unlängst ein Übernahmeangebot von 500 Mio. USD an Twitter gestellt, ist aber abgeblitzt. Mal sehen, was Google bietet... Denn die Twitter-Suche kann das, was Google (noch) nicht kann: Real-Time-Suche in den aktuellsten Nachrichten der Welt: search.twitter.com

Mittwoch, 25. Februar 2009

TwitPic

Auf TwitPic gabs auch die ersten Twitter-Fotos zum Flugzeugabsturz in Amsterdam. TwitPic ist ein Foto-Sharing-Service für Twitter.

Twitter - Schneller als die BBC

In den Redaktionen kam die erste Reuters-Meldung heute um 10:50 Uhr an: Ein Flugzeug der Turkish Airlines ist in Amsterdam beim Landeanflug abgestürzt. Aufmerksame Twitter-Nutzer wissen da schon seit 10 Minuten Bescheid. Denn bereits um 10:40 Uhr meldete der Twitter-Nutzer „nipp“: „Ich schaue grade auf ein abgestürztes Flugzeug nahe Schiphol.“ Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter den Twitter-Nutzern. Immer neue Augenzeugen greifen zu Notebook, Blackberry und iPhone und twittern über das, was sie sehen. „Oh mein Gott! Ein FLUGZEUGABSTURZ nur drei Meilen von hier entfernt WO ICH GRADE SITZE!“ meldet sich die Twittererin „ninjoo“ aufgeregt.

Kaum hat sich die Nachricht auch in den Massenmedien verbreitet, wimmelt es auf Twitter von Meldungen. Viele Redaktionen twittern inzwischen selbst und tragen die Eilmeldung immer weiter. Innerhalb von Minuten laufen Tausende von Nachrichten auf, die sich um den Absturz in Amsterdam drehen. Die Suche nach den Zeugen vor Ort beginnt – Twitter-Nutzer und Journalisten haben den Wettlauf um den ersten Augenzeugen begonnen. Twitter dient als Durchlauferhitzer: Immer neue Details werden verbreitet, abgeschrieben, korrigiert. Wer hat neue Opferzahlen? Wer hat die besten Bilder? Auch der Link zum Livestream des Flughafenfunks kursiert – jeder will unmittelbar hören, was vor Ort passiert.

CNN bringt 2 Twitter-Bilder in einer Endlosschleife, um die Zuschauer live über die noch sehr unklaren Details des Absturzes zu unterrichten. Auch bei „nipp“ klingelt das Telefon unaufhörlich – zuerst wird er vom niederländischen Radiosender „3fm“ interviewt, dann rufen Journalisten aus Übersee an. Dabei hat er erst vor ein paar Wochen mit dem Twittern angefangen – nun folgen über 500 Twitter-Nutzer jedem Wort, das er zu berichten hat...

Mit mittlerweile annähernd 6 Millionen Usern hat Twitter mittlerweile die kritische Masse erreicht, sodass bei fast jedem Ereignis irgendwo ein Twitterer in der Nähe ist. So erlebte Twitter bei der spektakulären Flugzeug-Notwasserung auf dem Hudson-River einen gewaltigen Medienhype, weil auf Twitter erste Bilder von den Rettungsmaßnahmen zu sehen waren, auch bei den Anschlägen von Bombay konnten sich Journalisten und Neugierige via Twitter über die neuesten Details informieren.

Twitter-Tipps auf Prevential
: How to Attract and Influence People on Twitter — The Ultimate Twitter Resource.

Twitter-Badges zur freien Verwendung auf: ustandout.com

Dienstag, 24. Februar 2009

Twitter-Guide für Unternehmer

Scott Allen zeigt, wie man Twitter als Unternehmer einsetzen kann: Twitter for Entrepreneurs - Part 1: Getting Started
Auf Pistachio gibts eine gute Übersicht zum Thema "Twitter for Business" und zur aktuellen Medien-Berichterstattung über Twitter. Und darüber, wie Werbeagenturen mit "disruptive technologies" wie Twitter umgehen sollten, berichtet AdvertisingAge.