Weltraumflüge fürs Volk geistern ja schon seit einigen Jahren durch die Medien. Nun scheint es Realität geworden zu sein: Der Postwurf-Prospekt von Penny-Markt zum "Pack´N`Go" Reiseangebot von Penny sorgt für Aufregung: neben Kreuzfahrten und Billigreisen wird die "Weltall-Reise" mit dem Rocket Plane XT angeboten.
Um EUR 209.555,- sind die "Sterne zum Greifen nah". "Sie denken, ein Flug in den Weltraum sei ein unerfüllbarer Traum? Bald können auch Sie erleben, was bislang nur hochqualifizierten Astronauten vorbehalten war! Ready for Take-Off? Die Ära des Rocket Plane beginnt im Jahr 2011, wenn jeder Mensch die Gelegenheit hat, einen Ausflug ins All zu unternehmen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket für einen Weltraumflug! Lassen Sie die Erdanziehungskraft hinter sich und sehen Sie die Sterne in den unendlichen Weiten des Alls funkeln. Ein einzigartiger Trip!" so liest sichs in der Beschreibung des Veranstalters bzw. Vermarkters "mydays".
Die Aufregung ist aber eher still und verhalten und macht Männer um die 45 sehr sehr nachdenklich... So meine Beobachtung. Na ja, jetzt buchen ist wohl etwas verfrüht, der Rocketplane XT-Trip ins Weltall wird wohl in 2 Jahren um ca. 50.000,- versemmelt werden. Dann werde ich wohl auch zuschlagen...
Gedanken, Meinung, Infos & More zu: Google & Co, Medien, Marketing, Kunst, Music & Fun seit 2002...
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Mittwoch, 21. Oktober 2009
Dienstag, 31. März 2009
Allianz24.at probiert Twitter
Mit Anfang März ist nun auch die österreichische Allianz-Versicherung mit dem Online-Versicherungsvertrieb auf www.allianz24.at gestartet.
Im Zuge dessen wird auch Social Media Marketing ausprobiert. Neben als Werbe-Postings eher offensichtlichen Foren-Einträgen wird seit Mitte März von allianz24 bzw. der damit beauftragten Agentur auch getwittert, was aber nun nach hinten loszugehen scheint, wie Jürgen Liechtenecker in seinem Blog analysiert: Corporate Twitter Misere @allianz24at
Die Negativmeldungen zur Allianz-Twitterei zeigen, dass der Einsatz von Twitter als Marketing-Tool wohl überlegt sein sollte und nicht aus platten Werbe-Tweets bestehen darf...
Aber es spricht für die Allianz im Sinne von "Do It Wrong Quickly" (Mike Moran), Neues wie Twitter auszuprobieren, daraus zu lernen und damit die Nase vorm Mitbewerb zu haben, was die Social Media-Erfahrung betrifft.
Naja, da die derzeit rd. 380 Twitter-Follower von Allianz24at hauptsächlich automatische Follower aus dem englisch-sprachigen Raum sind, wird sich die Aufregung ohnehin in Grenzen halten. Denn es ist ja leicht, durch einfaches anclicken oder via Twitter-API vielen Twitteren zu followen und so durch die oft verwendete Auto-Follow-Funktion mehr oder weniger viele Follower zu gewinnen.
Der "Agentur" wünsche ich viel Spass beim Nachweis darüber, wieviele an KFZ-Versicherung interessierte "Follower" aus Österreich (=Zielgruppe) tatsächlich über diese Aktion gewonnen werden können.
Anyway: auch eher mißglückte Social Media Marketing-Aktionen tragen sicher zur Bekanntheit bei, es fragt sich nur, zu welchen (Agentur)Kosten...
Update 1: die Allianz hat auf Jürgen Liechteneckers Empfehlungen bereits reagiert und bedankt sich via Twitter für sein Feedback.
Update 2: der Allianz24at-Twitter-Account existiert mittlerweile nicht mehr...
Anyway: Twitter aktiv zu verwenden macht nur dann Sinn, wenn man auch regelmässig Interessantes zu berichten hat. Für eine Autoversicherung kein so leichtes Unterfangen, Tipps zum Thema Auto etc. wären da vielleicht ein Ansatz.
Für ein Unternehmen, das Twitter für Marketing- oder PR-Zwecke verwenden will, ist eine bekannte Unternehmer-Persönlichkeit wohl die beste Voraussetzung:
Wenn Niki Lauda twittern würde, hätte er sicher in kurzer Zeit ein paar tausend Follower, die es spannend finden, zu "verfolgen" was Niki Nazionale gerade macht und denkt. Und so wäre es für ihn auch leicht via Twitter auf Schnäppchen-Flüge oder Promotions von Fly Niki hinzuweisen und so Twitter als Marketing-Tool zu nutzen. Auch getwitterte Foto-Tipps von Robert Hartlauer würden wohl ihre Follower finden und es ihm ermöglichen, diese dezent mit Sonderangebots-Tipps zu garnieren...
Im Zuge dessen wird auch Social Media Marketing ausprobiert. Neben als Werbe-Postings eher offensichtlichen Foren-Einträgen wird seit Mitte März von allianz24 bzw. der damit beauftragten Agentur auch getwittert, was aber nun nach hinten loszugehen scheint, wie Jürgen Liechtenecker in seinem Blog analysiert: Corporate Twitter Misere @allianz24at
Die Negativmeldungen zur Allianz-Twitterei zeigen, dass der Einsatz von Twitter als Marketing-Tool wohl überlegt sein sollte und nicht aus platten Werbe-Tweets bestehen darf...
Aber es spricht für die Allianz im Sinne von "Do It Wrong Quickly" (Mike Moran), Neues wie Twitter auszuprobieren, daraus zu lernen und damit die Nase vorm Mitbewerb zu haben, was die Social Media-Erfahrung betrifft.
Naja, da die derzeit rd. 380 Twitter-Follower von Allianz24at hauptsächlich automatische Follower aus dem englisch-sprachigen Raum sind, wird sich die Aufregung ohnehin in Grenzen halten. Denn es ist ja leicht, durch einfaches anclicken oder via Twitter-API vielen Twitteren zu followen und so durch die oft verwendete Auto-Follow-Funktion mehr oder weniger viele Follower zu gewinnen.
Der "Agentur" wünsche ich viel Spass beim Nachweis darüber, wieviele an KFZ-Versicherung interessierte "Follower" aus Österreich (=Zielgruppe) tatsächlich über diese Aktion gewonnen werden können.
Anyway: auch eher mißglückte Social Media Marketing-Aktionen tragen sicher zur Bekanntheit bei, es fragt sich nur, zu welchen (Agentur)Kosten...
Update 1: die Allianz hat auf Jürgen Liechteneckers Empfehlungen bereits reagiert und bedankt sich via Twitter für sein Feedback.
Update 2: der Allianz24at-Twitter-Account existiert mittlerweile nicht mehr...
Anyway: Twitter aktiv zu verwenden macht nur dann Sinn, wenn man auch regelmässig Interessantes zu berichten hat. Für eine Autoversicherung kein so leichtes Unterfangen, Tipps zum Thema Auto etc. wären da vielleicht ein Ansatz.
Für ein Unternehmen, das Twitter für Marketing- oder PR-Zwecke verwenden will, ist eine bekannte Unternehmer-Persönlichkeit wohl die beste Voraussetzung:
Wenn Niki Lauda twittern würde, hätte er sicher in kurzer Zeit ein paar tausend Follower, die es spannend finden, zu "verfolgen" was Niki Nazionale gerade macht und denkt. Und so wäre es für ihn auch leicht via Twitter auf Schnäppchen-Flüge oder Promotions von Fly Niki hinzuweisen und so Twitter als Marketing-Tool zu nutzen. Auch getwitterte Foto-Tipps von Robert Hartlauer würden wohl ihre Follower finden und es ihm ermöglichen, diese dezent mit Sonderangebots-Tipps zu garnieren...
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