Standard-Interview mit Alan Rusbridger, Chefredakteur des "Guardian", über unsinnige Bezahlschranken für Content, die geänderten Beziehung zu den Lesern und warum er Mitarbeiter ermutigt, auf Facebook zu sein.
Alan Rusbridger spricht sich explizit gegen Bezahlschranken und bezahlte Medien-Inhalte im Internet aus und ist damit ein Gegenpol zu den mächtigen Verfechtern von Paid Content wie Rupert Murdoch, dem Axel-Springer-Verlag und auch der "New York Times". Der schlimmste Fehler sei es, sich durch Gedanken an Geschäftsmodelle lähmen zu lassen. Im Interview mit derStandard.at spricht er darüber, wie wichtig es ist, mit den Lesern in einen Dialog zu treten, warum das das Aus für Journalisten bedeutet, die nicht sehr gut sind, und warum es wichtig ist, neue Technologien auszuprobieren. Rusbridger erklärt, warum eine gedruckte Zeitung zwar erstrebenswert ist, aber warum er es nicht in seiner Macht sieht, wie lange der "Guardian" noch gedruckt wird. Hier gehts zum Standard-Interview mit Alan Rusbridger
Alan Rusbridger diskutiert am 18.3.2010 ab 18.00 mit Wolfgang Blau, dem Chefredakteur von Zeit Online im österreichischen Bundeskanzleramt über die Zukunft des Journalismus, Moderation: Matthias Karmasin. Info & Anmeldung bei Medienhaus
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Montag, 15. März 2010
Mittwoch, 10. März 2010
Medienberater Andy Kaltenbrunner im Standard-Interview
Lesenswert: Der Medienberater Andy Kaltenbrunner im Standard.at-Interview über Medien als "eierlegende Wollmilchsau", "Content-Maschinisten", crossmediale Strategien in der Krise und strukturkonservative Journalisten: "In der Krise wird Crossmedialität von Medienmanagern oft als eine Chance gesehen, gleich auch Geld einzusparen" meint Andy Kaltenbrunner. "Wer den integrierten Newsroom nur einführt, um Mitarbeiter zu kündigen und die anderen dafür umso mehr als 'Content-Maschinisten' auszubeuten, wird Schiffbruch erleiden". Bei welchen Zeitungen in Österreich er die Möglichkeit und Bereitschaft für einen integrierten Newsroom sieht und was Journalisten davon haben, erzählt Kaltenbrunner im Standard-Interview.
Hier gehts zum Standard-Interview mit Andy Kaltenbrunner
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Freitag, 20. Februar 2009
Die Zukunft der Medien in 50 Zitaten
medienlese.com hat Zitate zur Zukunft der Medien und zur Krise des Journalismus gesammelt: Was Journalisten, Medienmanager und Wissenschaftler in den vergangenen Monaten so alles zur Zukunft der Medien gesagt haben. Ein paar davon:
“Die atomare Konsumeinheit verändert sich durch die neuen Medien, früher war es ein Album, jetzt ist es, dank iTunes, ein Song. Früher war es eine ganze Zeitung, heute ist es ein einzelner Artikel.” (Google Vice President Marissa Mayer, Januar 2009)
"Komm hierher, kommt nicht hierher – es macht keinen Unterschied. Man kann Google an jeder Ecke des Internets finden. Verleger müssen wie Google denken. Sie denken aber meist noch wie Yahoo, der letzte Vertreter der alten Medienunternehmen im Netz. Yahoo will die Inhalte besitzen und die Menschen dazu bewegen, auf die Yahoo-Seite zu kommen. Diesen Menschen soll dann so viel Werbung wie möglich gezeigt werden. Das ist das alte Modell. Google dagegen verteilt seine Produkte über das Internet, seine Landkarten, seine Videos und seine Werbung. Das ist das neue Modell." (Jeff Jarvis, Autor des Buchs “What Would Google Do?”, Februar 2009)
“Die atomare Konsumeinheit verändert sich durch die neuen Medien, früher war es ein Album, jetzt ist es, dank iTunes, ein Song. Früher war es eine ganze Zeitung, heute ist es ein einzelner Artikel.” (Google Vice President Marissa Mayer, Januar 2009)
"Komm hierher, kommt nicht hierher – es macht keinen Unterschied. Man kann Google an jeder Ecke des Internets finden. Verleger müssen wie Google denken. Sie denken aber meist noch wie Yahoo, der letzte Vertreter der alten Medienunternehmen im Netz. Yahoo will die Inhalte besitzen und die Menschen dazu bewegen, auf die Yahoo-Seite zu kommen. Diesen Menschen soll dann so viel Werbung wie möglich gezeigt werden. Das ist das alte Modell. Google dagegen verteilt seine Produkte über das Internet, seine Landkarten, seine Videos und seine Werbung. Das ist das neue Modell." (Jeff Jarvis, Autor des Buchs “What Would Google Do?”, Februar 2009)
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