Gedanken, Meinung, Infos & More zu: Google & Co, Medien, Marketing, Kunst, Music & Fun seit 2002...
Montag, 27. Juli 2009
Special Guide: Twitter for Business
Twitter hat nun eine Anleitung für den Business-Einsatz von Twitter mit Case Studies und Best Practices veröffentlicht: Twitter 101 for Business
Dienstag, 7. Juli 2009
Mad Men Pilot: Smoke Gets In Your Eyes
Der Pilot-Film zur mit 2 Golden-Globes ausgezeichneten US-Kult-TV-Serie "Mad Men" vom Schöpfer der "Sopranos" (ist leider nicht mehr online). Dafür aber immer wieder komplette Mad Men - Episoden. Setting: Werbeagentur in New York in den 60ies... Link zu AMC/Mad Men: amctv.conm Mad Men Website
Mad Men - DVD bei Amazon:
Montag, 6. Juli 2009
Mad Avenue Blues: The Year The Media Died
Mad Avenue Blues: Absolt sehenswerter "Abgesang" auf die "alten" Medien und die klassische Werbung. "Bye, bye, those big upfront buys..., and old ad boys drinking martini dry...".
"Algorithms got me cross-eyed..."
"Algorithms got me cross-eyed..."
Mittwoch, 24. Juni 2009
Twitter Story im Time Magazine
Das Time Magazine berichtet in einer mehrteiligen Story über Twitter: 10 Ways Twitter Will Change American Business.
Twicsy - Bildersuchmaschine für Twitter
Twicsy.com indiziert alle Tweets die eine Bild-URL enthalten sowie die derzeit angesagten Twitter Picture-Sites wie z. B. TwitPic und yFrog.
Dienstag, 28. April 2009
Neulich in Bukarest
Skyeurope machts möglich, sich schnell mal übers Wochenende auch mal was eher exotisches wie Bukarest, das „Paris des Ostens“, anzusehen und gleich mal auch ein kleines Erdbeben zu erleben. Der Flug Wien-Bukarest dauert knapp 90 Minuten, Skyeurope fliegt den Mini-Flughafen Baneasa an, der aber etwas näher zum Stadtzentrum als der Otopeni-Airport liegt.
Der erste Eindruck bei der Fahrt ins Zentrum: 10-spurige Boulevards, gesäumt von Parks, riesige Plätze inkl. Triumphbogen, alles sehr weitläufig. Sehr nett: das Boutique Hotel Moxa, unweit der Calea Victoriei gelegen, der lt. Reiseführer ältesten Prachtstraße der Stadt. Die ehemalige Pracht ist nur mit viel Vorstellungskraft nachvollziehbar, denn heute ist die Calea Victorei eine 4-spurige Einbahnstrasse, 3 km gesäumt von verfallenen Prachtbauten, verlassenen Baustellen und vereinzelten Boutiquen, die zum Teil schon wieder dicht gemacht haben. Abgesehen vom durchbrausenden Verkehr wenig Spur von Leben, da Gehsteige schmal bzw. fallweise gar nicht vorhanden sind. Zu Fuss gehen ist in Bukarest nicht so sehr wegen des Autoverkehrs riskant, sondern eher wegen des Stolperns über bzw. in Löcher, Gehsteigkanten usw. Im historischen Altstadtviertel Lipscania (Leipziger Viertel) wurde überhaupt das Wort "Gehsteig" wortwörtlich umgesetzt: Strassen sind nicht vorhanden, da in voller Länge tiefst aufgegraben, an einer Seite eben ein wackelig-löchriger "Gehsteig" aus Holzplanken, was gemeinsam mit den komplett baufälligen Häusern rundherum den Eindruck ergibt, als ob hier vor ein paar Wochen noch Bombenkrieg geherrscht hätte. In Wahrheit sinds wohl EU-Gelder für die Restaurierung dieses Stadtviertels, die in der Korruption versickert sind. Neben EU-Geldern versickern dort wohl auch die Gelder der österreichischen Banken (allen voran die ErsteBank, die mit ihren polierten BCR-Filialen in Bukarest omnipräsent ist) in Kredite für SUVs, die so ca. jedes fünfte Auto auf den Strassen Bukarests ausmachen: BMW X5 ist etwa so häufig wie VW Golf bei uns, gefolgt von Jeep, Range Rover, Tuareg, Cayenne, Q7 etc. Der Rest vom Volk fährt Dacias in allen Varianten, Mittelklasseautos sind eher selten...
Der erste Eindruck bei der Fahrt ins Zentrum: 10-spurige Boulevards, gesäumt von Parks, riesige Plätze inkl. Triumphbogen, alles sehr weitläufig. Sehr nett: das Boutique Hotel Moxa, unweit der Calea Victoriei gelegen, der lt. Reiseführer ältesten Prachtstraße der Stadt. Die ehemalige Pracht ist nur mit viel Vorstellungskraft nachvollziehbar, denn heute ist die Calea Victorei eine 4-spurige Einbahnstrasse, 3 km gesäumt von verfallenen Prachtbauten, verlassenen Baustellen und vereinzelten Boutiquen, die zum Teil schon wieder dicht gemacht haben. Abgesehen vom durchbrausenden Verkehr wenig Spur von Leben, da Gehsteige schmal bzw. fallweise gar nicht vorhanden sind. Zu Fuss gehen ist in Bukarest nicht so sehr wegen des Autoverkehrs riskant, sondern eher wegen des Stolperns über bzw. in Löcher, Gehsteigkanten usw. Im historischen Altstadtviertel Lipscania (Leipziger Viertel) wurde überhaupt das Wort "Gehsteig" wortwörtlich umgesetzt: Strassen sind nicht vorhanden, da in voller Länge tiefst aufgegraben, an einer Seite eben ein wackelig-löchriger "Gehsteig" aus Holzplanken, was gemeinsam mit den komplett baufälligen Häusern rundherum den Eindruck ergibt, als ob hier vor ein paar Wochen noch Bombenkrieg geherrscht hätte. In Wahrheit sinds wohl EU-Gelder für die Restaurierung dieses Stadtviertels, die in der Korruption versickert sind. Neben EU-Geldern versickern dort wohl auch die Gelder der österreichischen Banken (allen voran die ErsteBank, die mit ihren polierten BCR-Filialen in Bukarest omnipräsent ist) in Kredite für SUVs, die so ca. jedes fünfte Auto auf den Strassen Bukarests ausmachen: BMW X5 ist etwa so häufig wie VW Golf bei uns, gefolgt von Jeep, Range Rover, Tuareg, Cayenne, Q7 etc. Der Rest vom Volk fährt Dacias in allen Varianten, Mittelklasseautos sind eher selten...
Freitag, 3. April 2009
n2day
n2day: Mit dem Business-Modell "News-Scraping" (automatisierte Aggregation der News von anderen Nachrichten-Portalen bzw. Online-Medien) und Google AdWords/AdSense-Arbitrage versucht sich ein Informations und Nachrichtenportal namens n2day.com in Österreich zu etablieren. Die n2day-Betreiber scheinen sehr optimistisch zu sein, was auch weitere Werbeeinnahmen betrifft: der ÖWA-Zählcode ist bereits eingebaut...
Wer steckt hinter n2day? Offensichtlich die Macher des "ersten Wunschportals der Welt": wishdom.com. So gesehen kann man n2day ja nur viel Erfolg "wünschen".
Wer steckt hinter n2day? Offensichtlich die Macher des "ersten Wunschportals der Welt": wishdom.com. So gesehen kann man n2day ja nur viel Erfolg "wünschen".
Dienstag, 31. März 2009
Allianz24.at probiert Twitter
Mit Anfang März ist nun auch die österreichische Allianz-Versicherung mit dem Online-Versicherungsvertrieb auf www.allianz24.at gestartet.
Im Zuge dessen wird auch Social Media Marketing ausprobiert. Neben als Werbe-Postings eher offensichtlichen Foren-Einträgen wird seit Mitte März von allianz24 bzw. der damit beauftragten Agentur auch getwittert, was aber nun nach hinten loszugehen scheint, wie Jürgen Liechtenecker in seinem Blog analysiert: Corporate Twitter Misere @allianz24at
Die Negativmeldungen zur Allianz-Twitterei zeigen, dass der Einsatz von Twitter als Marketing-Tool wohl überlegt sein sollte und nicht aus platten Werbe-Tweets bestehen darf...
Aber es spricht für die Allianz im Sinne von "Do It Wrong Quickly" (Mike Moran), Neues wie Twitter auszuprobieren, daraus zu lernen und damit die Nase vorm Mitbewerb zu haben, was die Social Media-Erfahrung betrifft.
Naja, da die derzeit rd. 380 Twitter-Follower von Allianz24at hauptsächlich automatische Follower aus dem englisch-sprachigen Raum sind, wird sich die Aufregung ohnehin in Grenzen halten. Denn es ist ja leicht, durch einfaches anclicken oder via Twitter-API vielen Twitteren zu followen und so durch die oft verwendete Auto-Follow-Funktion mehr oder weniger viele Follower zu gewinnen.
Der "Agentur" wünsche ich viel Spass beim Nachweis darüber, wieviele an KFZ-Versicherung interessierte "Follower" aus Österreich (=Zielgruppe) tatsächlich über diese Aktion gewonnen werden können.
Anyway: auch eher mißglückte Social Media Marketing-Aktionen tragen sicher zur Bekanntheit bei, es fragt sich nur, zu welchen (Agentur)Kosten...
Update 1: die Allianz hat auf Jürgen Liechteneckers Empfehlungen bereits reagiert und bedankt sich via Twitter für sein Feedback.
Update 2: der Allianz24at-Twitter-Account existiert mittlerweile nicht mehr...
Anyway: Twitter aktiv zu verwenden macht nur dann Sinn, wenn man auch regelmässig Interessantes zu berichten hat. Für eine Autoversicherung kein so leichtes Unterfangen, Tipps zum Thema Auto etc. wären da vielleicht ein Ansatz.
Für ein Unternehmen, das Twitter für Marketing- oder PR-Zwecke verwenden will, ist eine bekannte Unternehmer-Persönlichkeit wohl die beste Voraussetzung:
Wenn Niki Lauda twittern würde, hätte er sicher in kurzer Zeit ein paar tausend Follower, die es spannend finden, zu "verfolgen" was Niki Nazionale gerade macht und denkt. Und so wäre es für ihn auch leicht via Twitter auf Schnäppchen-Flüge oder Promotions von Fly Niki hinzuweisen und so Twitter als Marketing-Tool zu nutzen. Auch getwitterte Foto-Tipps von Robert Hartlauer würden wohl ihre Follower finden und es ihm ermöglichen, diese dezent mit Sonderangebots-Tipps zu garnieren...
Im Zuge dessen wird auch Social Media Marketing ausprobiert. Neben als Werbe-Postings eher offensichtlichen Foren-Einträgen wird seit Mitte März von allianz24 bzw. der damit beauftragten Agentur auch getwittert, was aber nun nach hinten loszugehen scheint, wie Jürgen Liechtenecker in seinem Blog analysiert: Corporate Twitter Misere @allianz24at
Die Negativmeldungen zur Allianz-Twitterei zeigen, dass der Einsatz von Twitter als Marketing-Tool wohl überlegt sein sollte und nicht aus platten Werbe-Tweets bestehen darf...
Aber es spricht für die Allianz im Sinne von "Do It Wrong Quickly" (Mike Moran), Neues wie Twitter auszuprobieren, daraus zu lernen und damit die Nase vorm Mitbewerb zu haben, was die Social Media-Erfahrung betrifft.
Naja, da die derzeit rd. 380 Twitter-Follower von Allianz24at hauptsächlich automatische Follower aus dem englisch-sprachigen Raum sind, wird sich die Aufregung ohnehin in Grenzen halten. Denn es ist ja leicht, durch einfaches anclicken oder via Twitter-API vielen Twitteren zu followen und so durch die oft verwendete Auto-Follow-Funktion mehr oder weniger viele Follower zu gewinnen.
Der "Agentur" wünsche ich viel Spass beim Nachweis darüber, wieviele an KFZ-Versicherung interessierte "Follower" aus Österreich (=Zielgruppe) tatsächlich über diese Aktion gewonnen werden können.
Anyway: auch eher mißglückte Social Media Marketing-Aktionen tragen sicher zur Bekanntheit bei, es fragt sich nur, zu welchen (Agentur)Kosten...
Update 1: die Allianz hat auf Jürgen Liechteneckers Empfehlungen bereits reagiert und bedankt sich via Twitter für sein Feedback.
Update 2: der Allianz24at-Twitter-Account existiert mittlerweile nicht mehr...
Anyway: Twitter aktiv zu verwenden macht nur dann Sinn, wenn man auch regelmässig Interessantes zu berichten hat. Für eine Autoversicherung kein so leichtes Unterfangen, Tipps zum Thema Auto etc. wären da vielleicht ein Ansatz.
Für ein Unternehmen, das Twitter für Marketing- oder PR-Zwecke verwenden will, ist eine bekannte Unternehmer-Persönlichkeit wohl die beste Voraussetzung:
Wenn Niki Lauda twittern würde, hätte er sicher in kurzer Zeit ein paar tausend Follower, die es spannend finden, zu "verfolgen" was Niki Nazionale gerade macht und denkt. Und so wäre es für ihn auch leicht via Twitter auf Schnäppchen-Flüge oder Promotions von Fly Niki hinzuweisen und so Twitter als Marketing-Tool zu nutzen. Auch getwitterte Foto-Tipps von Robert Hartlauer würden wohl ihre Follower finden und es ihm ermöglichen, diese dezent mit Sonderangebots-Tipps zu garnieren...
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