Am 2. März wurde ja das iPad 2 präsentiert. Von dem von seiner Krankheit schwer gezeichneten Apple-Boss Steve Jobs, der es sich nicht nehmen lassen wollte, das "revolutionäre & magische" Device in seiner neuen Version vorzustellen. Diese, wie auch so viele vorherige Produkt-Präsentationen von Steve Jobs werden sicher in die Technologie-Geschichte eingehen.
Für alle, die sich die iPad 2 Präsentation in einer Minute ansehen wollen, gibts von Business Insider einen Zusammenschnitt: The iPad 2 Announcement in 60 Seconds
Die gesamte iPad 2 - Präsentation (absolut sehenswert): Steve Jobs präsentiert das iPad 2
Als begeisterter iPad 1-User seit mittlerweile 8 Monaten besteht für mich (noch) keine Notwendigkeit jetzt sofort aufs iPad 2 zu switchen.
Geschwindigkeit: da ging mir bisher nichts ab. Klar: die schnellere Prozessorleistung ist für die neuen Musik- und Video-Apps erforderlich, diese werden dann am iPad 1 nicht laufen. Die 2 Kameras: auch noch kein Bedarf. 33% dünner: da muss ich das iPad2 erst in Händen halten, ob das was ausmacht (auf die Haptik kommts ja bei Gadgets meist an) - das iPad 2 soll sich ja schon fast wie ein Clipboard anfühlen. Und da wird einem dann das neue iPad vom Unterschied zum "alten" wahrscheinlich vorkommen wie Flatscreen vs Röhren-TV. 100 Gramm leichter: leichter ist immer von Vorteil. Das neue, magnetische Schutzcover: nichts für mich, denn ich schätze es, das iPad 1 im klassischen und simplen iPad-Case einfach überall hinknallen zu können. Das Schutzcover wird in der PVC-Version wohl 39 Euro kosten und JEDER iPad 2-Käufer wird es gleich dazukaufen. Genialer Schachzug von Apple! Aber mal sehen und angreifen...
Ebenso genial: das iPad 2 wird gleich viel wie bisher das iPad 1 kosten, dieses wird für den "Lagerabverkauf" um 100 USD bzw Euro verbilligt. Andere Tablet-Anbieter werden sich bei diesem Pricing von Apple schwer tun, denn jeder, der bisher mit einer Tablet-Anschaffung abgewartet hat, wird sich derzeit wohl für ein iPad 2 entscheiden.
Gedanken, Meinung, Infos & More zu: Google & Co, Medien, Marketing, Kunst, Music & Fun seit 2002...
Montag, 7. März 2011
Montag, 21. Februar 2011
Google Social Search
Google hat letzte Woche (zunächst in den USA) den Stellenwert der "Social Search" neu gewichtet: Die “Google Social Search” wird nun prominenter in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Die bereits vor 2 Jahren vorgestellte Google-Social-Search ermöglicht es Google-Nutzern, bei einer Suchabfrage relevante Suchergebnisse aus dem eigenen “Social Circle” (also von Kontakten in Social-Networks) zu finden.
Die Facebook Mafia
Der Kurier-Journalist und Autor des Buches Phänomen Facebook, Jakob Steinschaden, beschreibt in seinem Blog zum Buch die "Facebook Mafia", also wer neben Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg bei Facebook sonst noch das Sagen hat, Anteile hält oder Fäden im Hintergund zieht. Er bezieht sich dabei auf die Techcrunch-Story von Sarah Lacey mit dem Titel "Inside the DNA of the Facebook Mafia". Lesenswert!
Jim Breyer, Reid Hoffman, Mark Zuckerberg, Sean Parker
Freitag, 18. Februar 2011
SEO-Support by Google
SEO-Support durch Google-Mitarbeiter für AdWords-Neukunden? Das kann wohl nicht sein. In einer Groupon-ähnlichen Promotion auf Business Insider wird aber damit geworben...
Das Google AdWords Werbesystem hat die Welt der Werbung revolutioniert und Google erzielt damit rund 95% seines Umsatzes von ca. 29 Mrd. USD im Jahr 2010. Millionen von Werbekunden, von der "Wahrsagerin", die Ihre Dienste bewerben will bis hin zu multinationalen Unternehmen verwenden Google AdWords Werbung. Nach Experten-Schätzungen fliessen mehr als 50% der weltweiten Online-Werbespendings an Google. Im Zeichen von Mitbewerbern wie Facebook, die mittlerweile auch massiv Online-Werbemöglichkeiten anbieten, ist es klar, dass auch Google sein AdWords-Werbesystem aktiver denn je promotet, u.a. über klassisches Direct-Marketing, indem Google-AdWords-Gutscheine regelmässig fächendeckend an Unternehmen (z.B. in Österreich) versendet werden. Auch in den USA unternimmt Google Promotions für AdWords.
Lustig wird es dann, wenn die Promotion zu weit geht bzw. der Werbetexter der AdWords-Promotion wenig Ahnung vom SEM-Business-Wording hat und der Promotion-Text offensichtlich nicht durch das Freigabe-Prozedere von Mountain-View gelaufen ist. So geschehen/gesehen bei einer Google-AdWords-Promotion auf Business Insider:
Dort wird im Rahmen einer Groupon-ähnlichen Promotion unter "$75 for $150 worth of Google AdWords + a Google Expert for the day" folgendes angeboten:
"And these Google Experts have your back. Support will be provided by Google’s specially-trained SEO experts and bidding geniuses via a dedicated Google phone team."
Klar, das ist nicht ernst zu nehmen und entspringt wohl dem Rausch eines (Groupon-geschulten) Werbetexters, denn Google wird im Rahmen des AdWords-Supports sicher keine "SEO Experts" bereitstellen, die dem kleinen AdWords-Werbekunden im Zuge der Promotion Hinweise zur SEO-Optimierung (= des unentgeltlichen Google-Tunings) seiner Website geben werden, um in der "natural search" besser positioniert zu sein. Und wohl auch auch keine "Bidding Geniuses", die seine AdWords-Schaltungen zum Erfolg bringen...
Update: der "Fehler" des Texters wurde schnell korrigiert... Das "SEO Expert"-Angebot ist nun in dieser Form nicht mehr da. Aber die Screenshots zeigen es noch ;-)
Nachtrag: Freude!!! Meine "Story" wurde im Searchcap vom 18.2. von Search Engine Land gelistet.
Das Google AdWords Werbesystem hat die Welt der Werbung revolutioniert und Google erzielt damit rund 95% seines Umsatzes von ca. 29 Mrd. USD im Jahr 2010. Millionen von Werbekunden, von der "Wahrsagerin", die Ihre Dienste bewerben will bis hin zu multinationalen Unternehmen verwenden Google AdWords Werbung. Nach Experten-Schätzungen fliessen mehr als 50% der weltweiten Online-Werbespendings an Google. Im Zeichen von Mitbewerbern wie Facebook, die mittlerweile auch massiv Online-Werbemöglichkeiten anbieten, ist es klar, dass auch Google sein AdWords-Werbesystem aktiver denn je promotet, u.a. über klassisches Direct-Marketing, indem Google-AdWords-Gutscheine regelmässig fächendeckend an Unternehmen (z.B. in Österreich) versendet werden. Auch in den USA unternimmt Google Promotions für AdWords.
Lustig wird es dann, wenn die Promotion zu weit geht bzw. der Werbetexter der AdWords-Promotion wenig Ahnung vom SEM-Business-Wording hat und der Promotion-Text offensichtlich nicht durch das Freigabe-Prozedere von Mountain-View gelaufen ist. So geschehen/gesehen bei einer Google-AdWords-Promotion auf Business Insider:
Dort wird im Rahmen einer Groupon-ähnlichen Promotion unter "$75 for $150 worth of Google AdWords + a Google Expert for the day" folgendes angeboten:
"And these Google Experts have your back. Support will be provided by Google’s specially-trained SEO experts and bidding geniuses via a dedicated Google phone team."
Klar, das ist nicht ernst zu nehmen und entspringt wohl dem Rausch eines (Groupon-geschulten) Werbetexters, denn Google wird im Rahmen des AdWords-Supports sicher keine "SEO Experts" bereitstellen, die dem kleinen AdWords-Werbekunden im Zuge der Promotion Hinweise zur SEO-Optimierung (= des unentgeltlichen Google-Tunings) seiner Website geben werden, um in der "natural search" besser positioniert zu sein. Und wohl auch auch keine "Bidding Geniuses", die seine AdWords-Schaltungen zum Erfolg bringen...
Update: der "Fehler" des Texters wurde schnell korrigiert... Das "SEO Expert"-Angebot ist nun in dieser Form nicht mehr da. Aber die Screenshots zeigen es noch ;-)
Nachtrag: Freude!!! Meine "Story" wurde im Searchcap vom 18.2. von Search Engine Land gelistet.
Donnerstag, 3. Februar 2011
The Daily - Die neue Murdoch-Zeitung am iPad
Rupert Murdoch und Apple haben gestern in New York mit The Daily die erste eigenständige iPad-Tageszeitung vorgestellt. Für 99 US-Cent pro Woche oder 39,99 USD pro Jahr sollen iPad-User ein exklusives News-Produkt auf ihren Tablet-Computer geliefert bekommen. The Daily beschäftigt ein Team von mehr als 100 Journalisten.
The Daily ist ab sofort über den Apple App Store (nur in den USA und UK) verfügbar und wird ausschließlich auf dem iPad erscheinen - eine Online- oder Printversion wird es nicht geben. Die Anwendung geht weit über eine herkömmliche Zeitung hinaus und bietet sowohl Text als auch Fotos, HD-Videos und Audioinhalte. Pro Ausgabe sollen täglich rund 100 Seiten an Content produziert werden. „Neue Zeiten brauchen neuen Journalismus“, so der 79-jährige Murdoch.
Social Media spielt eine zentrale Rolle bei der neuen iPad-Zeitung, Inhalte können direkt aus der App heraus mit Freunden auf Facebook und Twitter geteilt werden. Außerdem können auf umgekehrtem Weg auch Twitter-Inhalte integriert werden.
Die technische Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Apple. Zunächst musste eine Abo-Funktion im App Store geschaffen werden, über die die Abos abgerechnet werden können. Wie bei allen Anwendungen üblich, wird Apple auch an „The Daily“ 30 Prozent mitverdienen. Murdoch verdeutlichte im Zuge der Präsentation neuerlich seine Begeisterung für das iPad und bedankte sich bei Apple für die Unterstützung bei der Umsetzung von „The Daily“.
In das "The Daily"-Projekt wurden 30 Millionen Dollar investiert. Murdoch hat renommierte Autoren sowohl von Magazinen wie „New Yorker“ und „Forbes“ als auch ehemalige Mitarbeiter der „New York Times“ und Blogger von „Gawker“ für die inhaltliche Umsetzung seiner iPad-Zeitung angeheuert.
Mit dem Pricing von 99 US-Cent pro Woche setzt Murdoch einen sinnvollen Masstab für iPad-Publikationen, die die geplanten Bezugspreise von anderen Tageszeitungen wie zB "Österreich" mit 79 Cent/Ausgabe oder der "Presse" mit 99 Cent/Ausgabe als reines Wunschdenken erscheinen lassen...
Im Pressetext von "The Daily" heisst es: "Because this paperless paper requires no multi-million dollar presses or delivery trucks, it will be priced at just 99 cents a week (or $39.99 for an annual subscription)."
The Daily ist ab sofort über den Apple App Store (nur in den USA und UK) verfügbar und wird ausschließlich auf dem iPad erscheinen - eine Online- oder Printversion wird es nicht geben. Die Anwendung geht weit über eine herkömmliche Zeitung hinaus und bietet sowohl Text als auch Fotos, HD-Videos und Audioinhalte. Pro Ausgabe sollen täglich rund 100 Seiten an Content produziert werden. „Neue Zeiten brauchen neuen Journalismus“, so der 79-jährige Murdoch.
Social Media spielt eine zentrale Rolle bei der neuen iPad-Zeitung, Inhalte können direkt aus der App heraus mit Freunden auf Facebook und Twitter geteilt werden. Außerdem können auf umgekehrtem Weg auch Twitter-Inhalte integriert werden.
Die technische Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Apple. Zunächst musste eine Abo-Funktion im App Store geschaffen werden, über die die Abos abgerechnet werden können. Wie bei allen Anwendungen üblich, wird Apple auch an „The Daily“ 30 Prozent mitverdienen. Murdoch verdeutlichte im Zuge der Präsentation neuerlich seine Begeisterung für das iPad und bedankte sich bei Apple für die Unterstützung bei der Umsetzung von „The Daily“.
In das "The Daily"-Projekt wurden 30 Millionen Dollar investiert. Murdoch hat renommierte Autoren sowohl von Magazinen wie „New Yorker“ und „Forbes“ als auch ehemalige Mitarbeiter der „New York Times“ und Blogger von „Gawker“ für die inhaltliche Umsetzung seiner iPad-Zeitung angeheuert.
Mit dem Pricing von 99 US-Cent pro Woche setzt Murdoch einen sinnvollen Masstab für iPad-Publikationen, die die geplanten Bezugspreise von anderen Tageszeitungen wie zB "Österreich" mit 79 Cent/Ausgabe oder der "Presse" mit 99 Cent/Ausgabe als reines Wunschdenken erscheinen lassen...
Im Pressetext von "The Daily" heisst es: "Because this paperless paper requires no multi-million dollar presses or delivery trucks, it will be priced at just 99 cents a week (or $39.99 for an annual subscription)."
Samstag, 25. Dezember 2010
Ich hab das Christkind gesehen!
Ich hab das Christkind gesehen! Es hat 3 Hände und kommt aus Österreich, genauer gesagt aus einer Schokoladenfabrik:
Bei der Gestaltung des Schokolade-Adventskalenders der "Confiserie Heindl" waren wohl ausgewiesene Profis am Werk, wie dieses Job-Inserat verrät...
Bei der Gestaltung des Schokolade-Adventskalenders der "Confiserie Heindl" waren wohl ausgewiesene Profis am Werk, wie dieses Job-Inserat verrät...
Gefunden auf: Photoshop Disasters
Dienstag, 14. Dezember 2010
Geniales Service: Dropbox
Dropbox ist wohl eines der genialsten Web-Services, die es gibt! Daten die man überall braucht werden via Dropbox automatisch zwischen PC, Mac, Smartphone und iPad/Tablet synchronisiert. Und übers Web sind sie auch noch zugänglich.
Ich nutze iPhone, iPad und Notebook parallel und kann via Dropbox von jedem Gerät auf meine Dateien zugreifen. Und das sharen von bestimmten Dateien mit anderen Dropbox-usern ist auch leicht und einfach möglich!
Wie es geht: Man lädt die Dropbox-App runter und erstellt ein kostenloses Dropbox-Account und über einen Webfolder werden dann alle angemeldeten Geräte synchronisiert. Oder anders herum: Was in der Dropbox ist, hat man dann am Notebook, am Smartphone und am iPad. Zieht man eine Datei (Foto, Dokument etc.) hinein, wird diese dann automatisch auch auf allen anderen Geräten synchronisiert. Und natürlich kann man auch auf einem fremden PC einfach auf Dropbox gehen, sich einloggen und so seine Daten ansehen oder downloaden. Bis zu 2 GB Webspace sind bei Dropbox gratis, 50 GB kosten 9,99 USD pro Monat und 100 GB USD pro Monat. Wer Freunde einlädt, dem wird der kostenlose Webspace um 250 MB pro akzeptierter Einladung erweitert.
Ich nutze iPhone, iPad und Notebook parallel und kann via Dropbox von jedem Gerät auf meine Dateien zugreifen. Und das sharen von bestimmten Dateien mit anderen Dropbox-usern ist auch leicht und einfach möglich!
Wie es geht: Man lädt die Dropbox-App runter und erstellt ein kostenloses Dropbox-Account und über einen Webfolder werden dann alle angemeldeten Geräte synchronisiert. Oder anders herum: Was in der Dropbox ist, hat man dann am Notebook, am Smartphone und am iPad. Zieht man eine Datei (Foto, Dokument etc.) hinein, wird diese dann automatisch auch auf allen anderen Geräten synchronisiert. Und natürlich kann man auch auf einem fremden PC einfach auf Dropbox gehen, sich einloggen und so seine Daten ansehen oder downloaden. Bis zu 2 GB Webspace sind bei Dropbox gratis, 50 GB kosten 9,99 USD pro Monat und 100 GB USD pro Monat. Wer Freunde einlädt, dem wird der kostenlose Webspace um 250 MB pro akzeptierter Einladung erweitert.
Samstag, 4. Dezember 2010
Wintereinbruch 2010
Der Winter ist da! Seit Donnerstag hat es mit einigen Unterbrechungen durchgeschneit und in Wien werden rd. 30cm Neuschnee verzeichnet. Schneechaos überall und ich bin froh, dass ich nicht aus dem Haus muss, da ich ohnehin verkühlt bin. Heute (Samstag) gibts dafür Sonnenschein, mit gerade noch erträglichen Minusgraden.
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