Flipboard ist ja für mich (und sicher für viele andere) die beste und meistgenutzte personalisierte iPad-Magazin-App.
Jetzt gibt es eine neue (ebenfalls kostenlose) iPad-App aus Kanada, die bei der Personalisierung noch einen Schritt weiter geht: Zite (der Name leitet sich von "Zeitgeist" ab).
Zum Start gibt man bei Zite seine Zugangsdaten zu Twitter und/oder Google Reader ein.
Zite präsentiert dann nicht nur einfach die News aus diesen Quellen, sondern analysiert aufgrund der Personen, denen man auf Twitter folgt, bzw. der Feeds, die man abonniert hat, die persönlichen News-Vorlieben.
Anschließend schlägt Zite Themen vor, die für den Zite-User interessant sein könnten und stellt danach ein personalisiertes iPad-Magazin zusammen.
Die Auswahl der Themenbereiche lässt sich mit Zite manuell noch genauer auf den persönlichen Geschmack anpassen. Allerdings lassen sich dabei keine einzelnen Feeds, sondern immer nur Themen abonnieren. Anders als bei einem RSS-Reader, hat man bei Zite nur begrenzten Einfluss auf die Inhalte, die tatsächlich angezeigt werden. Der große Vorteil bei Zite ist aber, dass man so auf eine Menge interessanter neuer News-Quellen gelangt. Zusätzlich kann man bei jedem News-Artikel mittels Thumbs-Up/Down voten und Zite kann damit aus den persönlichen Vorlieben lernen.
Gedanken, Meinung, Infos & More zu: Google & Co, Medien, Marketing, Kunst, Music & Fun seit 2002...
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Donnerstag, 10. März 2011
Montag, 7. März 2011
iPad 2 Präsentation in 1 Minute
Am 2. März wurde ja das iPad 2 präsentiert. Von dem von seiner Krankheit schwer gezeichneten Apple-Boss Steve Jobs, der es sich nicht nehmen lassen wollte, das "revolutionäre & magische" Device in seiner neuen Version vorzustellen. Diese, wie auch so viele vorherige Produkt-Präsentationen von Steve Jobs werden sicher in die Technologie-Geschichte eingehen.
Für alle, die sich die iPad 2 Präsentation in einer Minute ansehen wollen, gibts von Business Insider einen Zusammenschnitt: The iPad 2 Announcement in 60 Seconds
Die gesamte iPad 2 - Präsentation (absolut sehenswert): Steve Jobs präsentiert das iPad 2
Als begeisterter iPad 1-User seit mittlerweile 8 Monaten besteht für mich (noch) keine Notwendigkeit jetzt sofort aufs iPad 2 zu switchen.
Geschwindigkeit: da ging mir bisher nichts ab. Klar: die schnellere Prozessorleistung ist für die neuen Musik- und Video-Apps erforderlich, diese werden dann am iPad 1 nicht laufen. Die 2 Kameras: auch noch kein Bedarf. 33% dünner: da muss ich das iPad2 erst in Händen halten, ob das was ausmacht (auf die Haptik kommts ja bei Gadgets meist an) - das iPad 2 soll sich ja schon fast wie ein Clipboard anfühlen. Und da wird einem dann das neue iPad vom Unterschied zum "alten" wahrscheinlich vorkommen wie Flatscreen vs Röhren-TV. 100 Gramm leichter: leichter ist immer von Vorteil. Das neue, magnetische Schutzcover: nichts für mich, denn ich schätze es, das iPad 1 im klassischen und simplen iPad-Case einfach überall hinknallen zu können. Das Schutzcover wird in der PVC-Version wohl 39 Euro kosten und JEDER iPad 2-Käufer wird es gleich dazukaufen. Genialer Schachzug von Apple! Aber mal sehen und angreifen...
Ebenso genial: das iPad 2 wird gleich viel wie bisher das iPad 1 kosten, dieses wird für den "Lagerabverkauf" um 100 USD bzw Euro verbilligt. Andere Tablet-Anbieter werden sich bei diesem Pricing von Apple schwer tun, denn jeder, der bisher mit einer Tablet-Anschaffung abgewartet hat, wird sich derzeit wohl für ein iPad 2 entscheiden.
Für alle, die sich die iPad 2 Präsentation in einer Minute ansehen wollen, gibts von Business Insider einen Zusammenschnitt: The iPad 2 Announcement in 60 Seconds
Die gesamte iPad 2 - Präsentation (absolut sehenswert): Steve Jobs präsentiert das iPad 2
Als begeisterter iPad 1-User seit mittlerweile 8 Monaten besteht für mich (noch) keine Notwendigkeit jetzt sofort aufs iPad 2 zu switchen.
Geschwindigkeit: da ging mir bisher nichts ab. Klar: die schnellere Prozessorleistung ist für die neuen Musik- und Video-Apps erforderlich, diese werden dann am iPad 1 nicht laufen. Die 2 Kameras: auch noch kein Bedarf. 33% dünner: da muss ich das iPad2 erst in Händen halten, ob das was ausmacht (auf die Haptik kommts ja bei Gadgets meist an) - das iPad 2 soll sich ja schon fast wie ein Clipboard anfühlen. Und da wird einem dann das neue iPad vom Unterschied zum "alten" wahrscheinlich vorkommen wie Flatscreen vs Röhren-TV. 100 Gramm leichter: leichter ist immer von Vorteil. Das neue, magnetische Schutzcover: nichts für mich, denn ich schätze es, das iPad 1 im klassischen und simplen iPad-Case einfach überall hinknallen zu können. Das Schutzcover wird in der PVC-Version wohl 39 Euro kosten und JEDER iPad 2-Käufer wird es gleich dazukaufen. Genialer Schachzug von Apple! Aber mal sehen und angreifen...
Ebenso genial: das iPad 2 wird gleich viel wie bisher das iPad 1 kosten, dieses wird für den "Lagerabverkauf" um 100 USD bzw Euro verbilligt. Andere Tablet-Anbieter werden sich bei diesem Pricing von Apple schwer tun, denn jeder, der bisher mit einer Tablet-Anschaffung abgewartet hat, wird sich derzeit wohl für ein iPad 2 entscheiden.
Donnerstag, 3. Februar 2011
The Daily - Die neue Murdoch-Zeitung am iPad
Rupert Murdoch und Apple haben gestern in New York mit The Daily die erste eigenständige iPad-Tageszeitung vorgestellt. Für 99 US-Cent pro Woche oder 39,99 USD pro Jahr sollen iPad-User ein exklusives News-Produkt auf ihren Tablet-Computer geliefert bekommen. The Daily beschäftigt ein Team von mehr als 100 Journalisten.
The Daily ist ab sofort über den Apple App Store (nur in den USA und UK) verfügbar und wird ausschließlich auf dem iPad erscheinen - eine Online- oder Printversion wird es nicht geben. Die Anwendung geht weit über eine herkömmliche Zeitung hinaus und bietet sowohl Text als auch Fotos, HD-Videos und Audioinhalte. Pro Ausgabe sollen täglich rund 100 Seiten an Content produziert werden. „Neue Zeiten brauchen neuen Journalismus“, so der 79-jährige Murdoch.
Social Media spielt eine zentrale Rolle bei der neuen iPad-Zeitung, Inhalte können direkt aus der App heraus mit Freunden auf Facebook und Twitter geteilt werden. Außerdem können auf umgekehrtem Weg auch Twitter-Inhalte integriert werden.
Die technische Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Apple. Zunächst musste eine Abo-Funktion im App Store geschaffen werden, über die die Abos abgerechnet werden können. Wie bei allen Anwendungen üblich, wird Apple auch an „The Daily“ 30 Prozent mitverdienen. Murdoch verdeutlichte im Zuge der Präsentation neuerlich seine Begeisterung für das iPad und bedankte sich bei Apple für die Unterstützung bei der Umsetzung von „The Daily“.
In das "The Daily"-Projekt wurden 30 Millionen Dollar investiert. Murdoch hat renommierte Autoren sowohl von Magazinen wie „New Yorker“ und „Forbes“ als auch ehemalige Mitarbeiter der „New York Times“ und Blogger von „Gawker“ für die inhaltliche Umsetzung seiner iPad-Zeitung angeheuert.
Mit dem Pricing von 99 US-Cent pro Woche setzt Murdoch einen sinnvollen Masstab für iPad-Publikationen, die die geplanten Bezugspreise von anderen Tageszeitungen wie zB "Österreich" mit 79 Cent/Ausgabe oder der "Presse" mit 99 Cent/Ausgabe als reines Wunschdenken erscheinen lassen...
Im Pressetext von "The Daily" heisst es: "Because this paperless paper requires no multi-million dollar presses or delivery trucks, it will be priced at just 99 cents a week (or $39.99 for an annual subscription)."
The Daily ist ab sofort über den Apple App Store (nur in den USA und UK) verfügbar und wird ausschließlich auf dem iPad erscheinen - eine Online- oder Printversion wird es nicht geben. Die Anwendung geht weit über eine herkömmliche Zeitung hinaus und bietet sowohl Text als auch Fotos, HD-Videos und Audioinhalte. Pro Ausgabe sollen täglich rund 100 Seiten an Content produziert werden. „Neue Zeiten brauchen neuen Journalismus“, so der 79-jährige Murdoch.
Social Media spielt eine zentrale Rolle bei der neuen iPad-Zeitung, Inhalte können direkt aus der App heraus mit Freunden auf Facebook und Twitter geteilt werden. Außerdem können auf umgekehrtem Weg auch Twitter-Inhalte integriert werden.
Die technische Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Apple. Zunächst musste eine Abo-Funktion im App Store geschaffen werden, über die die Abos abgerechnet werden können. Wie bei allen Anwendungen üblich, wird Apple auch an „The Daily“ 30 Prozent mitverdienen. Murdoch verdeutlichte im Zuge der Präsentation neuerlich seine Begeisterung für das iPad und bedankte sich bei Apple für die Unterstützung bei der Umsetzung von „The Daily“.
In das "The Daily"-Projekt wurden 30 Millionen Dollar investiert. Murdoch hat renommierte Autoren sowohl von Magazinen wie „New Yorker“ und „Forbes“ als auch ehemalige Mitarbeiter der „New York Times“ und Blogger von „Gawker“ für die inhaltliche Umsetzung seiner iPad-Zeitung angeheuert.
Mit dem Pricing von 99 US-Cent pro Woche setzt Murdoch einen sinnvollen Masstab für iPad-Publikationen, die die geplanten Bezugspreise von anderen Tageszeitungen wie zB "Österreich" mit 79 Cent/Ausgabe oder der "Presse" mit 99 Cent/Ausgabe als reines Wunschdenken erscheinen lassen...
Im Pressetext von "The Daily" heisst es: "Because this paperless paper requires no multi-million dollar presses or delivery trucks, it will be priced at just 99 cents a week (or $39.99 for an annual subscription)."
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